LISA Treffen am 28.07.2013


Liebe LISA Frauen und Sympathisantinnen,

zu unserem nächsten LISA Treffen laden wir Euch recht herzlich ein. Dieses wird stattfinden am

28.07.2013 um 11:00 Uhr, LGS, MainzRochusstraße 10-12, 55116 Mainz

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LISA Kandidaturen zum LAVO

Marion Morassi als Landesschriftführerin

 

 

Ilona Schäfer als Beisitzerin

 

 

Anne Erb als Beauftragte gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

 

 

 

Bundesfrauenkonferenz 2012

 
 
 

LISA Frauen auf dem BPT in Göttingen

Auch die Sprecherinnen der LAG LISA RLP waren auf dem Bundesparteitag in Göttingen. Ingrid Aigner als Delegierte der BAG LISA, Marion Morassi als Delegierte für den LV RLP und Ilona Schäfer in der Wahl- und Zählkommission.
 

Betreuungsgeld setzt falsche Anreize

DIE LINKE übt scharfe Kritik am Vorhaben der Koalition, ein Betreuungsgeld einzuführen. Dazu ein Video-Statement der Parteivorsitzenden Katja Kipping. DIE LINKE beteiligte sich heute an einer Protestaktion vor dem Kanzleramt. Hier der Aufruf. Diana Golze, MdB der LINKEN, stellt in einer Pressemitteilung fest: "Kita-Fernhalte-Prämie ist milliardenteurer Blödsinn".

 

"Pflege-Riester" ist nur für die Versicherungswirtschaft ein gutes Geschäft

Der Beschluss der Bundesregierung, künftig die private Pflegevorsorge zu subventionieren statt die solidarische Pflegeversicherung auszubauen, trifft weiter auf massive Kritik. "Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet private Vorsorge nichts anderes als ein tiefer Griff in die Tasche", erklärte die pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Kathrin Senger-Schäfer: "Allein die Versicherungsindustrie kann sich über ein neues lukratives Zusatzgeschäft freuen. Das ist pure Klientelpolitik."
 

Sorgerechtsregelung für Väter

Antrag der Fraktion an den Bundestag:  Drucksache 17/9402

 Lisa Rheinland Pfalz hat auf der Sitzung in Mainz am 05.05.2012 einstimmig beschlossen, die Position des Verbandes der Alleinerziehenden Väter und Mütter /VAMV) zu unterstützen, so wie es auf der letzten Bundeslisa-Sitzung am 1. April 2012 in Bad Neuenahr bereits beschlossen wurde. Die Bundestagsfraktion wird aufgefordert, ihren in den Bundestag eingebrachten Antrag  dieser Beschlusslage entsprechend zu ändern.Brief an die Fraktion

 

Solidaritätserklärung der LAG LISA für Stefanie Herrmann

Erklärung

Liste der UnterstützerInnen

Liebe GenossInnen,

einige von Euch kennen bereits die Solidaritätserklärung der LAG LISA für Stefanie Herrmann. Es gab viele Rückmeldungen von GenossInnen, die sich dieser Erklärung gerne anschließen würden. Wir LISA-Frauen haben auf unserem gestrigen LISA Treffen diese enorme Solidarität mit großer Freude entgegen genommen.

 Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, dass wir unsere Solidaritätserklärung weit verbreiten, damit sich jedeR, der/die möchte anschließen kann. Wer also diese Erklärung unterstützen will kann mir dies gerne per Mail mitteilen.  i.aigner@gmx.de

 

LISA Resolution zum Equal Pay Day

 

Equal Pay Day 23. März

Aktionstag für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern

 

An der Tatsache, dass Frauen im Durchschnitt weiterhin 23 Prozent weniger verdienen als Männer, hat sich leider bisher nichts geändert.
Um so wichtiger ist auch dieses Jahr der Equal Pay Day, um auf den Missstand der vorwährenden Entgeltlücke aufmerksam zu machen und dagegen Flagge zu zeigen.

Der diesjährige Equal Pay Day findet nicht zufällig am 23. März 2012 statt. Dieses Datum markiert den Zeitraum, den berufstätige Frauen in Deutschland jedes Jahr über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um das durchschnittliche Jahresgehalt der Männer zu erreichen.

 

8. März Internationaler Frauentag

Hier findet ihr diverse Flyer zum Ausdrucken und Verteilen

 

Berliner Erklärung

Petition unterschreiben

 

LISA Bundestreffen 2014

Termin: 30./31.08.2014

Ort: Berlin

Vorschlag zur Tagesordnung:
1. Tag: 13 bis 19 Uhr
Thema: Demografielüge aus feministischer Sicht
-Workshop und Diskussion
-Bericht von der 10. Frauenalterssicherungskonf<wbr></wbr>erenz und Diskussion

2. Tag: 9 bis 15 Uhr
- Berichte aus den Ländern
- Entwurf Haushaltsplan 2015
- Entwurf Satzung BAG Lisa
- Bundesrat LINKE Frauen
- Bundesfrauenkonferenz
- Terminplanung 2015

Der genaue Tagungsort wird noch bekannt gegeben.
Reisekosten und Unterbringung können auf Antrag erstattet werden.
Für eine bessere Planung bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 20.08.2014 unter
marion-morassi@t-online.de

Bericht aus dem Genderausschuss vom 12.07.2014

Liebe Unterstützer*Innen,

erst einmal nochmals recht herzlichen Dank für Eure Solidarität. Wir möchten Euch nun kurz berichten, was auf dem Genderausschuss aus rheinland-pfälzischer Sicht besprochen und beschlossen wurde.

Wir haben im Vorfeld alle Unterlagen die wir hatten an Antje Schiwatschev geschickt. Hier ein großer Dank an Antje, die alles ausdruckte und kopierte und der ganze Vorgang den Frauen –und auch Matthias Höhn  – als Tischvorlage zur Verfügung stand. Somit konnten sich alle schon im Vorfeld kurz einlesen.

Marion schilderte kurz die Entstehungsgeschichte wie sich dieses Frauenfeindliche Verhalten immer mehr hochschaukelte und wer sich daran beteiligte. Ingrid schilderte die Gründe, wie und warum wir uns so massiv zur Wehr setzten und auch den Weg an die Presse gingen.

Wir waren uns einig, dass dies nicht der adäquateste Weg war, sich zur Wehr zu setzen, jedoch stießen wir auf Verständnis. Sehr schockiert waren alle Frauen des Genderausschusses über diesen Nazijargon, mit dem die Beleidigungen  LISA und verschiedenen Frauen gegenüber  ausgesprochen wurden.          

Wir kamen zu folgendem Ergebnis:

  TOP 4: Situation in Rheinland- Pfalz

-          Nach einer längeren Debatte, in der vor allem die betroffenen Frauen von LISA Rheinland- Pfalz zu Wort gekommen sind gab es einen Vorschlag des Umgangs mit der Situation, der von den betroffenen Frauen angenommen wurde:

1.    Es gibt das Angebot eines professionell angelegtes Gespräch mit den Betroffenen und Patrick Hoffmann (Mediationsgespräch)

2.    Ein Informationsbrief mit den Ergebnissen der Diskussion im Genderausschuss und der weiteren Schritte wird an die Mitglieder des Landesvorstandes geschickt

3.    Die Möglichkeit eines Ausschlussverfahrens wegen sexistischem und frauenfeindlichem Verhalten ist ein nächster Schritt, sollte sich Patrick Hoffmann nicht auf das Gespräch einlassen bzw. weiterhin so agieren

Wir denken, dass dies eine gute Lösung ist. Wir sind die LINKE, und deswegen sollte es selbstverständlich sein, dass wir miteinander reden, auch und gerade wenn jemand Fehler gemacht hat. Jedoch: Alles hat auch Grenzen!  

Wir hoffen, dass diese Lösung auch in Eurem Interesse ist. Gerne halten wir Euch auf dem Laufenden.

Solidarische und Feministische Grüße

Ingrid und Marion

Sprecherinnen

LAG LISA RLP

 

Internationaler Frauentag 2013

Frauen brauchen Einkommen zum Auskommen!

DIE LINKE Rheinland-Pfalz

Resolution des Landesvorstandes zum Internationaler Frauentag 2013

 

Noch immer gibt es Berufe, in denen Frauen trotz gleicher Qualifikation für die selbe Arbeit weniger verdienen als Männer.

Viele Frauen sind doppelt benachteiligt: sie arbeiten im Niedriglohnsektor und sind  teilzeitbeschäftigt. Das führt dazu, dass es für Frauen ungleich schwieriger ist, eigenständig ihren Lebensunterhalt zu verdienen, als für Männer. 

In Deutschland arbeiten 46% aller Frauen in Teilzeitangestelltenverhältnissen, während der Durchschnitt in der europäischen Union bei 31% liegt. Daran ist zu erkennen, dass die Frauen in der Politik der Bundesregierung nur eine untergeordnete Rolle spielen. 

Besonders benachteiligt sind alleinerziehende Mütter, die gezwungen sind, unterbezahlte Teilzeitjobs anzunehmen, weil die flächendeckende Ganztagsbetreuung trotz gesetzlichem Anspruch immer noch nicht verwirklicht wurde. Und die Kinderbetreuung vor allem in den „Randzeiten“ nicht gewährleistet ist. 

Die politische Flickschusterei der Familienministerin Schröder und der Frauen diskriminierenden "Herdprämie" offenbart den politischen Unwillen, die Situation für die Frauen zu verbessern. 

In Rheinland-Pfalz werden Frauen überwiegend in Kleinbetrieben beschäftigt. Mittelbetriebe beschäftigen einen kleineren Anteil von Frauen als sonst in Westdeutschland. Das heißt,      dass Frauen in Rheinland-Pfalz  überproportional von den Nachteilen der Beschäftigung in Kleinbetrieben betroffen sind: eingeschränkter Kündigungsschutz, keine betriebliche Interessenvertretung, niedrigere Einkommen.  

Seit dem Jahr 2000 ist in Rheinland-Pfalz der Anteil der geringfügig Beschäftigten stark gestiegen, auf Kosten von regulären Beschäftigungsverhältnissen. Diese Verschlechterung betrifft überwiegend Frauen. Außerdem sind Frauen in Rheinland-Pfalz häufiger (zu 54%) in einfachen Tätigkeiten beschäftig als in anderen Bundesländern, obwohl sie bei den Bildungsabschlüssen erheblich aufgeholt haben.

In letzter Konsequenz bedeutet das, dass Frauen mit dem Eintritt ins Rentenalter mit Versorgungsabzügen rechnen müssen: Zwei Drittel aller Frauen haben eine Rente unterhalb der Grundsicherung. 83,5 Prozent der Frauen haben eine Altersrente von unter 850 Euro, davon wiederum ein Viertel von unter 250 Euro. Die Durchschnittsrente einer Frau beträgt nur die Hälfte der eines Mannes.

Diese Benachteiligungen sind nicht hinnehmbar. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit, einen gesetzlichen Mindestlohn, eine flächendeckende Ganztagsbetreuung für Kinder und die Möglichkeit der Vollzeitbeschäftigung. Betriebe müssen familienfreundlicher werden. Wir fordern die Abschaffung von 450-Euro-Jobs. Wir brauchen mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und eine armutsfeste Rente auch für Frauen.

 

Resolution zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Liebe Genossinnen und Genossen,

auch in Deutschland gibt es viele Formen von Gewalt gegen Frauen. Um darauf aufmerksam zu machen, werden weltweit Aktionen am 25.11., dem Internationalen Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen“  gegen die offene und versteckte Gewalt an Frauen durchgeführt. Auch von uns LISA Frauen.

Wir bekämpfen jegliche Form körperlicher, seelischer und sexueller Gewalt. Wir wollen selbst entscheiden in den wichtigsten Fragen unseres Lebens. In unseren Grundsätzen und Zielen der LAG LISA fordern wir, die selbst bestimmte Verfügung der Frau über ihre Lebensweise, ihren Körper und ihre Sexualität einzufordern und durchzusetzen.

Gewalt gegen Frauen wird in der bürgerlichen Medienberichterstattung oftmals als ein Problem  „rückständiger Länder“ und von den dort kommenden Migrantinnen oder auf häusliche Gewalt reduziert. Ein Massenphänomen ist heute die Sexualität als Werbeträger und Ware im alltäglichen Leben. Die Flut der Pornographie im Internet oder Sendungen wie „Germany’s next Topmodel“ reduziert uns Frauen und Mädchen auf unser Aussehen und unsere Verfügbarkeit als Sexualobjekt und verwehrt der Jugend eine selbstbewusste Sexualität. Gewalt gegen Frauen ist weltweit in der gesellschaftlichen Ausbeutung und Unterdrückung verankert.

zum Flyer

Für Frieden und Umverteilung von Arbeit, Zeit und Einkommen


Zum Abschluss der Bundesfrauenkonferenz in Dortmund erklärt die Parteivorsitzende der LINKEN, Katja Kipping: "Im Mittelpunkt der Bundesfrauenkonferenz standen die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung des Bundeswahlkampfes 2013 und Strategien zur verstärkten Gewinnung von Wählerinnen. ..." weiterlesen

Weitere Redebeiträge

Männerkongress unmöglich machen!

Unter dem Titel: “Scheiden tut weh – Elterliche Trennung aus Sicht der Väter und Kinder” findet vom 21. bis 22. September wie schon 2010 ein Männerkongress an der Universität Düsseldorf statt.

Da dieser Kongress reaktionären, homophoben, und antifeministischen Positionen und Personen, wie z.B. Gerhard Amendt und Eckhard Kuhla, ein Forum bietet, rufen wir hiermit dazu auf, sich am 21.9. den Protesten anzuschließen. Außerdem wird es eine Gegenveranstaltung am 15.9. im ZAKK geben. Um diesen Aufruf zu unterstützen/ unterschreiben, schreibt uns eine Email

Wir können nicht tolerieren, dass unter dem Deckmantel des Mitgefühls gegenüber Kindern Protagonisten der antifeministischen “Männerrechtsbewegung” eine Plattform geboten wird. Es geht uns nicht darum zu kritisieren, dass sich ein Kongress in der Hauptsache mit der Rolle von Vätern und Kindern bei Scheidungen befasst.

LISA RLP unterstützt diesen Aufruf, ihr auch? Wenn ja, dann könnt ihr das hier tun

 

 

 

 

Pink, Prinzessin und Ponyhof

Überraschungskritik Gleich drei Dinge auf einmal stecken im Überraschungsei, speziell für Mädchen. Warum ist es keine Überraschung, dass es in den rosa Farbtopf getunkt wurde?

Die Gestaltung des neuen Eies, das seit Anfang August auf dem Markt ist, spricht Bände. Viel Rosa, Blumen, funkelnde Sternchen und innendrin eine sorgsame Auswahl der weiblichen Figuren der TV-Serie Winx Club. Mit weit aufgerissenen Augen, kurzen Röckchen und hochgeschnallten Brüsten erfüllen sie genau die heteronormativen Formen stereotyper Geschlechterrollen, die Judith Butler einst kritisierte und die munter weiter propagiert werden.

LISA meint: Mädchen brauchen keine eigenen Ü-Eier, sondern spielen genauso gerne mit den "normalen" Überraschungen.

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Antikriegstag: Frieden und Solidarität der Völker stärken – die Weltwirtschaft neu ordnen

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen einer der schrecklichsten Kriege der Menschheitsgeschichte mit 60 Millionen Toten. In Erinnerung daran erneuert der Deutsche Gewerkschaftsbund anlässlich des Antikriegstages sein Bekenntnis zu Frieden und Solidarität der Völker und fordert den Vorrang ziviler Konfliktlösungen vor militärischen Interventionen.

Von stabilem Frieden auf der Welt sind wir weit entfernt. Mit großer Sorge beobachtet der DGB, wenn politische Konflikte zwischen Staaten, aber auch zwischen widerstreitenden gesellschaftlichen Gruppen innerhalb eines Landes mit Waffengewalt ausgetragen werden sollen. Bei den aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen ist die Zivilbevölkerung besonders betroffen. Vor allem Frauen und Kinder, alte Menschen, ethnische oder religiöse Minderheiten sind die Kriegsopfer. weiter

Die LISA Frauen unterstützen den Aufruf des DGB und zeigen sich solidarisch mit allen Kriegsopfern.

Gemeinsames Treffen der beiden LAG LISA und LuK

25 Anwesende bei der gemeinsamen Veranstaltung von LuK und LISA am 30.06.2012 in Ludwigshafen.

Eine hochinteressante Tagesordnung sorgte für eine fünfstündige, spannende Debatte zu den Themen: 1. Frankreich nach der Wahl, Auswirkungen für die deutsch/französische und europäische Politik. 2. Wie ist nach Göttingen die Arbeitssituation in der Partei und in der Bundestagsfraktion. 3. Prostitution, tolerieren oder bekämpfen?

 Zu Top 1 kamen sehr fundierte Aussagen der drei französischen Gäste Kamal Berger, Jean Louis Lorrain und Jutta Adam, die sehr sachlich diskutiert wurden.

 Zu Top 2 wurde von Kathrin Senger Schäfer eine politisch/ inhaltlich sehr aussagekräftige Situationsbeschreibung gegeben.

 Zu TOP 3 referierten Ingrid Aigner, Jutta Adam und Marion Morassi. Sie hielten je ein hervorragendes Statement, mit einer anschließenden, sehr fundierten und kontroversen Diskussion.

 Zum Abschluß wurde festgelegt, dass zukünftig weitere gemeinsame Sitzungen stattfinden sollen. Für September wurde vereinbart, eine weitere Sitzung zu organisieren.

 

 

 

LISA sagt Nein zum Betreuungsgeld

Marion Morassi, Bundessprecherin der feministischen linken Arbeitsgemeinschaft LISA:„Das Betreuungsgeld steht für ein antiquiertes Familienbild, weil es Frauen eine Rolle zuschreibt, die längst überwunden sein sollte. Erwerbsarbeit ist in diesem Modell nicht vorgesehen.“

Weiter kritisiert Ingrid Aigner, LISA Sprecherin aus Rheinland Pfalz:: „Zur Verbesserung der Lebenslage von Kindern, die in oder am Rande von Armut leben, leistet dieses Gesetz nichts!“ Viel besser sei es, die nicht unerhebliche Summe von jährlich ca. 1,2 Milliarden Euro in den Kita- Ausbau oder in die Verbesserung der Qualität der Betreuungsangebote zu investieren. Das käme allen Kindern zugute, also auch denen aus benachteiligten Familien.

„Stattdessen verteilt die Bundesregierung das Geld mit der Schippe an Eltern, die - aus welchen Gründen auch immer - ihr Kind zu Hause betreuen wollen“, moniert Ilona Schäfer, die dritte LISA Sprecherin im Bunde. „Die Bundesregierung argumentiert, mit dem Betreuungsgeld Wahlfreiheit gewährleisten zu wollen. Solange aber nicht für alle Kinder ein Betreuungsplatz zur Verfügung steht, kann von Wahlfreiheit keine Rede sein.“

Kritisch wird auch festgestellt, dass mit erheblichen Mitnahmeeffekten zu rechnen ist. Familien, die wirtschaftlich abgesichert sind und sich für eine Betreuung zu Hause oder durch eine Tagesmutter entscheiden, nehmen das Betreuungsgeld sicher gern als eine Art zusätzliches „Taschengeld“. Beziehern von Arbeitslosengeld II-Leistungen (Hartz IV) soll dagegen das Betreuungsgeld als Einkommen angerechnet werden.

Die Arbeitsgemeinschaft LISA Rheinland Pfalz wertet das als sozial völlig ungerecht.

Schlecker: Eigentümer-Familie muss mit ihrem Millionenvermögen haften

Weitere 13.000 Schlecker-Beschäftigte stehen nach dem Schlecker-Aus vor der Entlassung. "Skandalös und entscheidend für den vollständigen Untergang des Unternehmens war die Weigerung der Bundesregierung, eine Bürgschaft für die Transfergesellschaft der entlassenen Schlecker-Beschäftigten zu übernehmen," erklärte Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag. Zugleich wurde bekannt, dass die Familie Schlecker entgegen ihren bisherigen Beteuerungen noch über ein Vermögen von 35 bis 40 Millionen Euro verfügt. "Wer durch die Arbeit seiner Angestellten Millionen verdient, muss dieses Vermögen auch komplett einbringen, wenn das Unternehmen in die Insolvenz geht", forderte Michael Schlecht, Mitglied des Parteivorstandes der LINKEN.

Wir gratulieren unseren gewählten Frauen im neuen Parteivorstand

Liebe Genossinnen, liebe Sympatisantinnen, liebe Freundinnen, 

die Sprecherinnen der LAG LISA RLP gratulieren allen gewählten Frauen im neuen Parteivorstand recht herzlich. 

Wir haben uns einen Aufbruch mit Frauenpower jenseits der Strömungen, jung, frech, weiblich, kreativ und unangepasst gewünscht. Einen echten Neuanfang mit einer weiblichen Doppelspitze.

Wir bedauern es sehr, dass Katharina Schwabedissen ihre Kandidatur zur Parteivorsitzenden kurzfristig zurückgezogen hatte und auch Sarah Wagenknecht nicht auf der gemischten Liste kandidiert hat. Daher konnte keine weibliche Doppelspitze zustande kommen. Beide  hätten unsere volle Unterstützung erhalten! Unsere Partei ist wohl leider  noch nicht reif genug für so viel Frauenpower. Wir werden weiter daran arbeiten, dass unsere Partei wirklich eine feministische Partei wird und dies nicht nur auf dem Papier steht! 

Wir freuen uns, dass sich so viele qualifizierte und  kämpferische Frauen zur Wahl gestellt haben und dass mit Katja Kipping, Caren Lay und Biggi Ostmeier wenigstens ein Teil des Teams um die weibliche Doppelspitze den Einzug in den Parteivorstand geschafft hat.  

 Mit Claudia Jobst, Sprecherin für Gleichstellung und feministische Politik im Landesvorstand Sachsen und Mitbegründerin des Bundesrates LINKE Frauen, ist eine junge und engagierte LISA Frau in den Parteivorstand gewählt worden. Dies freut uns ganz besonders. Wir sind sicher,  dass sie die Umsetzung des Gleichstellungskonzeptes erfolgreich weiter verfolgt und weiterhin mit LISA gut zusammenarbeiten wird!

Wir wünschen uns einen neuen Politikstil und einen gepflegten und respektvollen Umgang miteinander. Politische Inhalte müssen sich durch Argumente Gehör verschaffen, nicht damit, wer am lautesten brüllt!   

Mit feministischen Grüßen 

Die Sprecherinnen der LAG LISA RLP

Betreuungsgeld: lebensfern, unsozial und noch nicht mal gewollt

Zum aktuellen Streit in der Regierungskoalition um das Betreuungsgeld erklärt die Bundesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE, Caren Lay:

Der Gesetzentwurf über die Herdprämie gehört in die Tonne. Die schwarz-gelbe Regierungskoalition muss spätestens nach den aktuellen Umfrageergebnissen zum Betreuungsgeld endlich zur Kenntnis nehmen, dass ihre lebensfernen und unsozialen Vorschläge von der Mehrheit der Bevölkerung nicht unterstützt werden. Die rückwärtsgewandte Familienpolitik der Bundesregierung lässt sich nun nicht mehr länger schönreden. Das ist nicht zuletzt der Tatenlosigkeit der Familienministerin Schröder zu verdanken.

Doch damit nicht genug. Selbst in den eigenen Reihen gibt es deutliche Kritik und die Justizministerin meldet verfassungsrechtliche Bedenken an. Das ist ein deutliches Zeichen für das chaotische Agieren der Koalition. Weder Kanzlerin noch die CSU sind  in der Lage, sich den familienpolitischen Herausforderungen im Hier und Jetzt zu stellen und dem Betreuungsnotstand wirksam zu begegnen.

Bundestreffen LISA in Rheinland Pfalz

31.03. - 01.04.2012 in Bad Neuenahr

Das 2-tägige Bundestreffen der LISA Frauen am 31.03. - 01.04.2012 in Bad Neuenahr/ RLP:

1. Tag Zukunftswerkstatt zur "4 in 1 Perspektive".

2. Tag LISA Treffen u.a. mit Berichten aus den Ländern und den Delegiertenwahlen zum BPT.

Gewählte Delegierte: Elke Hoheisel aus NRW und Ingrid Aigner aus RLP.

Ersatzdelegierte: Anke Maurer, Renate Herrmann, Claudia Schaper-Kiosze.

Herzlichen Glückwunsch allen Frauen!

weitere Fotos

LINKE Frauen: Gründungstreffen in Hannover erfolgreich beendet

Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Der Bundesrat LINKE FRAUEN wurde am 25. 2. 2012 gegründet. 6 Frauen übernehmen vorläufig die Koordination: Conny, Gabi, Vera, Claudia, Jutta und Nurda gehören zum Vorbereitungskreis... mehr

zum Bericht

Mißhandlung behinderter Frauen - Psychoterror und Gewalt im Heim

Mehrere Tausend behinderte Frauen sind einer Studie zufolge in Einrichtungen Opfer von sexualisierter Gewalt geworden. Jede fünfte Frau berichtete von körperlicher Misshandlung.

MAINZ/BERLIN epd | Mehrere Tausend behinderte Frauen sind einer repräsentativen Studie zufolge in Behinderteneinrichtungen oder Werkstätten Opfer von sexualisierter Gewalt geworden. Sechs Prozent der Frauen in Behinderteneinrichtungen hätten bereits mindestens einmal im Leben einen Übergriff erlitten, berichtete das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" aus einer noch unveröffentlichten Studie der Universität Bielefeld. Jede fünfte Frau war demnach eigenen Angaben zufolge schon einmal Opfer körperlicher Gewalt, jede vierte wurde Psychoterror ausgesetzt.

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Quelle: www.taz.de/Misshandlung-behinderter-Frauen/!87694/

3. Februar 2012

Treffen der LAG LISA in Ludwigshafen

Als Gast: Caren Lay vom Bundesvorstand

LISA Treffen der Frauen aus RLP

Nicht in unserem Namen

LISA Frauen auf der Demo zur Afghanistankonferenz in Bonn

Kommunalpolitik soll weiblicher werden

Im Idealfall kann das Projekt der Landfrauen und der Gemeinde Sulzfeld (Baden-Württemberg) einen doppelten Erfolg bedeuten. Mehr Frauen aus Sulzfeld engagieren sich in der Kommunalpolitik und die Landfrauen gewinnen neue Mitglieder. Dafür wird im nächsten Jahr eine Veranstaltungsreihe gestartet, die Frauen die Scheu vor aktiver Teilnahme im Rathaus nehmen soll. Mit der Landeszentrale für politische Bildung und das Landratsamt Karlsruhe als Kooperationspartner soll den Frauen an acht Terminen zu den verschiedenen Themen der Kommunalpolitik ein Blick hinter die Kulissen von Kreistag und Gemeinderat ermöglicht werden. Landesweit sind 22 Prozent der Gemeinderäte Frauen, in Sulzfeld ist die Quote noch niedriger. Die Initiative „Unsere Gemeinde braucht Frauen“ soll den Sulzfelder Frauen Mut gemacht werden sich um ein Mandat zu bewerben. Dabei sollen die Ressorts nicht nach Geschlecht verteilt werden. Das Vorurteil von der Männerdomäne Politik hält sich zäh in den Köpfen der Bürger. Die Initiative soll zum Sinneswandel beitragen und die Frauen motivieren.

(12.11.2011 Stimme.de) Ganzer Artikel hier

Parteitag beschließt u.a. Programm und Gleichstellungskonzept

Der Erfurter Parteitag hat das neue Parteiprogramm Ende Oktober mit großer Mehrheit beschlossen. Insgesamt 503 Delegierte stimmten bei vier Gegenstimmen und zwölf Enthaltungen für das Programm der Partei DIE LINKE, das entspricht einer Zustimmung von 96,9 Prozent. Bis zum 15. Dezember läuft ein Mitgliederentscheid zur Bestätigung des Programms, das hier herunter geladen werden kann.

Caren Lay hielt den Bericht des Frauenplenums. Dennoch fanden die Beschlüsse des Frauenplenums nur begrenzt die Zustimmung des Parteitages. Das gilt vor allem für die Einrichtung eines Bundesfrauenrates, dem zwar eine Mehrheit der Delegierten, aber nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit, zustimmte. Eine sehr große Zustimmung hingegen fand das Konzept zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit, das die Lage der Frauen in der Partei schrittweise verbessern soll. Darüber hinaus fasste der Parteitag eine Reihe weiterer Beschlüsse, die hier dokumentiert sind.


Auf dem Landesparteitag DIE LINKE RLP wird ebenfalls ein Antrag zum Konzept zur Geschlechtergerechtigkeit auf Landesebene gestellt. Die LAG LISA RLP unterstützt diesen Antrag und ruft alle Delegierten auf, diesem zuzustimmen! zum Antrag

Bundesrat LINKE Frauen gegründet

Auf dem Erfurter Parteitag der LINKEN gründeten über 100 Frauen aus allen 16 Landesverbänden der Partei den "Bundesrat LINKE Frauen". Die weiblichen Delegierten beriefen sich dabei auf die Bundessatzung der Partei, die im §10, Absatz 1 aussagt: "Frauen haben das Recht, innerhalb der Partei eigene Strukturen aufzubauen und Frauenplenen einzuberufen." Im Erfurter Aufruf, der von Gabi Ohler auf dem Parteitag verlesen wurde, begründen die Frauen ihren Schritt. Eine Presseerklärung dazu findet sich hier. Für weitere Infos und Nachfragen können sich alle Interessierten an die frauenpolitischen Verantwortlichen des Parteivorstandes Gabi Ohler und Ulrike Zerhau wenden.

Doppelspitze abgelehnt

die Bundestagsfraktion DIE LINKE hat am 25.10.2011 auf Vorschlag von Gregor Gysi darauf verzichtet, ihren eigenen Beschluss zur geschlechterquotierten Besetzung des Fraktionsvorsitzes umzusetzen. weiter...

Frauenfrühstück

Am Sonntag, den 09. Oktober 2011 trafen sich im Fraktionsbüro von Kathrin Senger Schäfer die LISA Frauen aus RLP zum Frühstück und Erfahrungsaustausch.